Cannabinoid-Therapie
Die Cannabinoidtherapie ist ein fester Bestandteil unseres medizinischen Leistungsspektrums. Bei ausgewählten chronischen Erkrankungen kann sie eine sinnvolle Ergänzung zu etablierten Behandlungsverfahren darstellen.
Im persönlichen Erstgespräch – vor Ort in München oder digital – prüfen wir die individuelle Eignung auf Basis der vorliegenden Befunde und bisherigen Therapien und legen ein passendes Behandlungskonzept fest. *
Die weitere Betreuung erfolgt fortlaufend per Videosprechstunde oder vor Ort.
* Voraussetzung ist eine fachärztliche oder hausärztliche Vordiagnose. Eine rein telemedizinische Behandlung ist
nicht in jedem Fall möglich.
Therapie-Ablauf
Das ärztliche Erstgespräch dient der sorgfältigen Prüfung, ob eine Cannabinoidtherapie für Sie geeignet ist. Vorliegende medizinische Unterlagen werden gesichtet und durch eine ausführliche Anamnese ergänzt. Anschließend erfolgt die Aufklärung über die Therapie, mögliche Behandlungsoptionen und Applikationsformen sowie die Besprechung des Aufklärungsbogens.
Sofern eine Verordnung infrage kommt, werden organisatorische Abläufe, die Apothekenauswahl und der Rezeptversand besprochen. Im Anschluss erhalten Sie per E-Mail ein individuelles Dosierungsschema sowie weitere Informationen. Fehlende medizinische Unterlagen können nachgereicht werden.
Kosten: ab 99€
Zur weiteren Therapieevaluation erfolgen Kontrollgespräche in der Regel etwa 30 Tage nach Therapiebeginn. Diese finden als Videosprechstunde oder vor Ort in der Praxis statt und dienen der Beurteilung von Wirkung, Verträglichkeit sowie der bisherigen Dosierung. Im weiteren Verlauf sollte eine ärztliche Kontrolle mindestens einmal pro Quartal erfolgen.
Auf Basis der Verlaufskontrolle wird die Therapie bei Bedarf angepasst und ein Folgerezept ausgestellt.
Bitte beachten Sie, dass für die Durchführung der Videosprechstunde eine entsprechende technische Ausstattung erforderlich ist.
Kosten: ab 65 €
Folgerezepte werden für Patientinnen und Patienten ausgestellt, die bereits ärztlich eingestellt sind und ihre bestehende Medikation unverändert fortführen möchten. Voraussetzung ist, dass die Verordnung im Rahmen einer vorherigen ärztlichen Konsultation festgelegt wurde.
Die Ausstellung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Eine Anpassung der Medikation ist im Rahmen eines Folgerezepts nicht möglich; hierfür ist eine erneute ärztliche Verlaufskontrolle erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass bei der Ausstellung eines Folgerezepts keine direkte ärztliche Besprechung erfolgt. Das entsprechende Formular sollte spätestens 12 Stunden vor dem Termin übermittelt werden.
Kosten: ab 17 €
Für Reisen ins Ausland können entsprechende Bescheinigungen ausgestellt werden, z.B. Schengen- und internationale Reisebescheinigungen, die in der Regel 2–3 Wochen vor Reiseantritt beantragt werden sollten. Im Anschluss ist eine Beglaubigung durch das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.
Es wird empfohlen, sich zusätzlich bei den jeweiligen Botschaften oder Konsulaten über die länderspezifischen Bestimmungen zum Mitführen von medizinischem Cannabis zu informieren.
Weitere Bescheinigungen, beispielsweise für Führerscheinstellen oder im Rahmen von Krankenkassenanträgen, ausgestellt werden. Der Umfang richtet sich nach dem individuellen Bedarf.
Kosten: ab 25 €
1. Erstgespräch
Das ärztliche Erstgespräch dient der sorgfältigen Prüfung, ob eine Cannabinoidtherapie für Sie geeignet ist. Vorliegende medizinische Unterlagen werden gesichtet und durch eine ausführliche Anamnese ergänzt. Anschließend erfolgt die Aufklärung über die Therapie, mögliche Behandlungsoptionen und Applikationsformen sowie die Besprechung des Aufklärungsbogens.
Sofern eine Verordnung infrage kommt, werden organisatorische Abläufe, die Apothekenauswahl und der Rezeptversand besprochen. Im Anschluss erhalten Sie per E-Mail ein individuelles Dosierungsschema sowie weitere Informationen. Fehlende medizinische Unterlagen können nachgereicht werden.
Kosten: ab 99€
2. Verlaufskontrolle
Zur weiteren Therapieevaluation erfolgen Kontrollgespräche in der Regel etwa 30 Tage nach Therapiebeginn. Diese finden als Videosprechstunde oder vor Ort in der Praxis statt und dienen der Beurteilung von Wirkung, Verträglichkeit sowie der bisherigen Dosierung. Im weiteren Verlauf sollte eine ärztliche Kontrolle mindestens einmal pro Quartal erfolgen.
Auf Basis der Verlaufskontrolle wird die Therapie bei Bedarf angepasst und ein Folgerezept ausgestellt.
Bitte beachten Sie, dass für die Durchführung der Videosprechstunde eine entsprechende technische Ausstattung erforderlich ist.
Kosten: ab 65 €
3. Folgerezept
Folgerezepte werden für Patientinnen und Patienten ausgestellt, die bereits ärztlich eingestellt sind und ihre bestehende Medikation unverändert fortführen möchten. Voraussetzung ist, dass die Verordnung im Rahmen einer vorherigen ärztlichen Konsultation festgelegt wurde.
Die Ausstellung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Eine Anpassung der Medikation ist im Rahmen eines Folgerezepts nicht möglich; hierfür ist eine erneute ärztliche Verlaufskontrolle erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass bei der Ausstellung eines Folgerezepts keine direkte ärztliche Besprechung erfolgt. Das entsprechende Formular sollte spätestens 12 Stunden vor dem Termin übermittelt werden.
Kosten: ab 17 €
4. Bescheinigung / Gutachten
Für Reisen ins Ausland können entsprechende Bescheinigungen ausgestellt werden, z.B. Schengen- und internationale Reisebescheinigungen, die in der Regel 2–3 Wochen vor Reiseantritt beantragt werden sollten. Im Anschluss ist eine Beglaubigung durch das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.
Es wird empfohlen, sich zusätzlich bei den jeweiligen Botschaften oder Konsulaten über die länderspezifischen Bestimmungen zum Mitführen von medizinischem Cannabis zu informieren.
Weitere Bescheinigungen, beispielsweise für Führerscheinstellen oder im Rahmen von Krankenkassenanträgen, ausgestellt werden. Der Umfang richtet sich nach dem individuellen Bedarf.
Kosten: ab 25 €
Anwendungsbereiche der Cannabis-Therapie
Chronische Schmerzen sind eine komplexe und oft belastende Gesundheitsbedingung, die eine umfassende und individuell abgestimmte Behandlungsstrategie erfordert. Eine Kombination aus medizinischen, psychologischen und physiotherapeutischen Ansätzen kann häufig zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen. Die enge Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern ist entscheidend, um die bestmögliche Behandlung für die jeweilige Situation zu finden.
Medizinisches Cannabis kann eine vielversprechende ergänzende Therapieoption bei chronischen Schmerzen sein. Es wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend, was insbesondere bei Erkrankungen wie Arthritis, neuropathischen Schmerzen, Fibromyalgie sowie chemotherapie-induzierter peripherer Neurotoxizität (CINP) hilfreich sein kann. Cannabisprodukte können helfen, die Schmerzintensität zu reduzieren und die Lebensqualität zu steigern, indem sie eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln bieten.
Medizinisches Cannabis wird zunehmend als Therapieoption bei verschiedenen Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) erforscht, da Cannabinoide potenziell zahlreiche neurologische Symptome positiv beeinflussen können. Das Endocannabinoidsystem spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation von Schmerz, Entzündung und Bewegung, was die Grundlage für den therapeutischen Einsatz von Cannabis bei ZNS-Erkrankungen bildet.
Bei Multiple Sklerose (MS) konnte gezeigt werden, dass Cannabinoide Spastiken und Schmerzen signifikant lindern, was die Lebensqualität der Patient:innen verbessert. Tourette-Syndrom und Tics könnten ebenfalls von Cannabinoiden profitieren, da erste Studien eine Reduktion der Tics zeigten. Für Migräne-Patient:innen zeigen klinische Studien, dass Cannabinoide die Häufigkeit und Intensität der Kopfschmerzen verringern können. Beim Restless-Legs-Syndrom (RLS) haben erste Untersuchungen gezeigt, dass Cannabinoide beruhigende Elekte auf die Symptome haben und den Schlaf verbessern.
Im Fall der Parkinson-Krankheit deutet Forschung darauf hin, dass Cannabinoide die Beweglichkeit verbessern und die Progression der Erkrankung möglicherweise verlangsamen können. Auch bei Demenz zeigen Studien, dass Cannabinoide entzündungshemmende und antioxidative Elekte haben, die zur Verlangsamung der neurodegenerativen Prozesse beitragen könnten. Darüber hinaus wird
auch Tinnitus zunehmend als Indikation für die Anwendung von medizinischem Cannabis betrachtet, da Cannabinoide potenziell die Intensität und Wahrnehmung von Ohrgeräuschen lindern könnten.
Insgesamt bieten Cannabinoide bei verschiedenen ZNS-Erkrankungen vielversprechende therapeutische Möglichkeiten, insbesondere zur Symptomlinderung. Weitere klinische Studien sind jedoch notwendig, um die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit dieser Therapieoption zu bestätigen.
Der Einsatz von medizinischem Cannabis bei psychiatrischen Störungen wie Angststörungen, posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), Depressionen und Essstörungen gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Cannabis und seine Bestandteile wirken auf das Endocannabinoidsystem, das eine Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Stressreaktionen und Schlaf spielt. In vielen Fällen können cannabisbasierte Medikamente helfen, Symptome wie übermäßige Angst, Schlaflosigkeit oder depressive Verstimmungen zu lindern. Sie bieten eine ergänzende Therapieoption für Patient:innen, bei denen herkömmliche Behandlungen nicht ausreichend wirksam sind oder mit starken Nebenwirkungen einhergehen. Ein gezielter Einsatz von medizinischem Cannabis könnte somit zur Verbesserung der Lebensqualität und Symptomkontrolle in der Behandlung dieser komplexen Erkrankungen beitragen.
ADHS gilt häufig als Kinderdiagnose – dabei bleibt die Erkrankung in etwa jedem zweiten Fall bis ins Erwachsenenalter bestehen. Schätzungsweise drei Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind betroffen, viele davon ohne es zu wissen. Typische Symptome wie Aufmerksamkeitsprobleme, innere Unruhe, Antriebsschwankungen oder impulsives Verhalten können im Alltag, Beruf und in Beziehungen eine große Belastung darstellen.
Wird ADHS diagnostiziert, kann eine individuell angepasste Therapie entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. In vielen Fällen kommt der Wirkstoff Methylphenidat zum Einsatz, der als Teil eines multimodalen Behandlungskonzepts die Symptome wirksam lindern kann.
In unserer Praxis bieten wir eine strukturierte ADHS-Diagnostik für Erwachsene an – diskret, fundiert und individuell abgestimmt.
Chronische Schlafstörungen, wie Insomnia und obstruktive Schlafapnoe, stellen ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar, da sie mit der Entwicklung von Depressionen, kardiovaskulären Erkrankungen und Demenz in Verbindung gebracht werden. Studien haben eine Assoziation zwischen dem Endocannabinoidsystem und dem Schlaf-Wach- Zyklus gezeigt, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren.
Die wissenschaftliche Analyse randomisierter klinischer Studien hat Hinweise darauf geliefert, dass medizinisches Cannabis oder Cannabinoide im Vergleich zu Placebo zu einer Verbesserung der Schlafqualität und einer Reduzierung von Schlafunterbrechungen bei Patient:innen mit chronischen schmerzbedingten Schlafstörungen – sowohl tumorbedingten als auch nicht-tumorbedingten – führen können (Aminilari et al., 2022). Ähnliche Elekte wurden auch in Selbsteinschätzungen von Patient:innen bezüglich der Schlafqualität, der Häufigkeit von Schlafunterbrechungen und der Einschlafdauer festgestellt (Kuhathasan et al., 2019). Diese Ergebnisse unterstützen den Einsatz von medizinischem Cannabis als potenzielle Therapieoption für die Behandlung von Schlafstörungen, insbesondere bei Patient:innen, die unter chronischen Schmerzen leiden.
Die Therapie mit cannabisbasierten Medikamenten bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) wie Colitis ulcerosa (UC) und Morbus Crohn (CD) zeigt vielversprechende Ergebnisse. Patient:innen berichten von einer Linderung abdominaler Schmerzen sowie von positiven Elekten auf ihre Gemütslage und Schlafqualität. Studien belegen eine signifikante Schmerzminderung und eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands, einschließlich besserer Arbeitsfähigkeit und Gewichtszunahme. Für Patient:innen mit UC wurde eine reduzierte Häufigkeit von Obstipation und eine verkürzte Dauer von Krankenhausaufenthalten festgestellt (Carvalho et al., 2020). Bei CD zeigte sich, dass eine klinische Remission unter Cannabis-Therapie häufiger auftrat als bei Placebo-Behandlungen (Kafil et al., 2020). Diese Ergebnisse unterstützen den Einsatz von Cannabis als ergänzende Therapieoption bei der Behandlung von chronischen Darmentzündungen.
Medizinisches Cannabis wird zunehmend bei gynäkologischen Erkrankungen wie Endometriose, PMS, dysmenorrhoischen Schmerzen, chronischen Beckenschmerzen und auch in der Menopause eingesetzt. Bei Endometriose berichten Patient:innen von einer Linderung der Schmerzen und einer Verbesserung der Lebensqualität. Ebenso kann Cannabis bei PMS helfen, Schmerzen und Stimmungsschwankungen zu lindern. Bei dysmenorrhoischen Schmerzen, die mit starken Menstruationskrämpfen verbunden sind, entfaltet Cannabis eine schmerzlindernde Wirkung. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Cannabis in der Menopause helfen kann, die Symptome wie Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen zu reduzieren. Dies gilt auch für Hyperhidrose, bei der Cannabis eine potenziell wirksame Behandlung darstellt, um das übermäßige Schwitzen zu verringern. Cannabinoide wirken entzündungshemmend und können so eine breite Palette gynäkologischer Beschwerden lindern.
In der Palliativversorgung spielen physische Faktoren eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität der Patient:innen. Häufige belastende Symptome sind Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fatigue, Kachexie und Schlafstörungen, die entweder direkt durch die Erkrankung oder als Nebenwirkung der Therapie entstehen können. Zusätzlich wirken sich psychische Faktoren wie Angst, Depression oder die Belastung durch bestimmte Therapieformen negativ auf das Wohlbefinden aus.
In vielen Fällen gestaltet sich die Behandlung äußerst komplex. Die breite Wirkung von Cannabis auf das Endocannabinoidsystem bietet die Möglichkeit, mehrere dieser Symptome gleichzeitig positiv zu beeinflussen. Daher kann bei anhaltenden, therapieresistenten Symptomen ein ergänzender Einsatz von cannabisbasierten Medikamenten sinnvoll sein.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Dosis vorhandener Medikamente zu reduzieren oder die Gesamtzahl der verabreichten Medikamente anzupassen, was in der komplexen Symptomkontrolle von großer Bedeutung sein kann.
In der Palliativmedizin kann der Einsatz von Cannabis oder Cannabinoiden erwogen werden, wenn bei Patient:innen eine Kombination aus verschiedenen Symptomen wie Schmerzen, Appetitmangel und Übelkeit vorliegt, die mit herkömmlichen Therapiemaßnahmen nicht ausreichend gelindert werden können. In solchen Fällen kann Cannabis eine wertvolle Alternative darstellen, um mehrere Symptome gleichzeitig zu behandeln und den Einsatz einer Vielzahl von Medikamenten zu vermeiden.
Rechtliche Rahmenbedingungen
Die rechtlichen Rahmenbedingungen und der Einsatz von medizinischem Cannabis unterscheiden sich international. In Deutschland ist die Verordnung seit 2017 unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Ärztinnen und Ärzte können Cannabis einsetzen, wenn etablierte Therapien nicht ausreichend wirksam sind oder nicht vertragen werden. Seit April 2024 unterliegt medizinisches Cannabis nicht mehr dem Betäubungsmittelrecht.
Risiken und Nebenwirkungen:
Wie bei jeder medikamentösen Therapie sind auch unter einer Cannabinoid-Therapie Nebenwirkungen möglich. Dazu zählen unter anderem:
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Psychische Effekte: THC kann psychoaktive Wirkungen verursachen, darunter Schwindel, Unruhe oder Angstzustände.
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Abhängigkeit: Bei längerfristiger Anwendung THC-haltiger Präparate besteht das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung und Toleranzbildung.
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Kognitive Beeinträchtigungen: Insbesondere bei jüngeren Patientinnen und Patienten kann Cannabis die kognitive Entwicklung beeinflussen. Die Indikationsstellung erfolgt daher unter 25 Jahren besonders streng. Eine Behandlung vor dem vollendeten 18. Lebensjahr wird bei uns nicht durchgeführt.
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Fahrtüchtigkeit: Unter laufender Therapie ist die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt; das Führen von Fahrzeugen sollte individuell ärztlich abgeklärt werden.